Für einen gesunden Durchfluss-SOLIDAGO, ORTHOSIPHON, L-METHIOSIN und D-MANNOSE

In allen Lebensbereichen begegnen uns Nahrungsmittel, die als „superfood“ tituliert werden. Was steckt wirklich dahinter? Gibt es Vorteile für Herzpatienten? Das Team von Osypka Herzzentrum in München klärt auf.

Die lateinische Bezeichnung der echten Goldrute „Solidago“, was so viel wie gesund bedeutet, weist schon auf die lange Bedeutung als Heilpflanze hin und wird seit Jahrhunderten in der Phytotherapie als Mittel gegen Harnwegsinfekte eingesetzt (Aquaretikum). Für die aquaretische Wirkung (Aktivierung der Niere mehr Wasser auszuscheiden) ist ein Zusammenspiel von Flavonoiden, Tripersaponinen und Phenoglykoside verantwortlich. Zusätzlich wirkt die echte Goldrute antientzündlich und leicht krampffördernd.

Orthosiphon („Katzenbart“) wird in seinen Herkunftsländern Malaysia (Sunda-Inseln) von Heilern seit jeher als Mittel gegen Blasenentzündungen eingesetzt. Seit Anfang des 20. Jahrhundert wird Orthosiphon weltweit in tropischen Gebieten angebaut und weitere Namen wie indischer Nierentee verweisen auf den Anbauzweck. Die in Orthosiphon enthaltene Wirkstoffe lipophile Flavone, ätherisches Öl und Kaliumsalz lindern im Zusammenspiel Entzündungen der ableitenden Harnwege, indem sie das Ausscheiden von Flüssigkeit, stickstoffhaltigen Substanzen und Kochsalz fördern.

L-Methiosin ist eine essentielle Aminosäure, die über die Nahrung aufgenommen werden muss, wobei bestimmte Erkrankungen den l-Methionin-Verbrauch des Organismus steigern, allen voran Blasenentzündungen. Durch die Ansäuerung des Urogenitaltraktes durch diese schwefelhaltige Aminosäure wird zudem das bakterielle Wachstum gehemmt, da die meisten Erreger im sauren Milieu nicht überleben können. Gleichzeitig unterstützt bzw. optimiert diese pH-Veränderung auch die Unterstützung der Behandlung.

D-Mannose gilt heute bei der Behandlung von Blasenentzündungen bzw. bei der Prophylaxe zur Verhinderung einer bakteriell induzierten Nierenbeckenentzündung als DIE Alternative zum Antibiotikum. D-Mannose wird vom Körper langsam resorbiert und bindet beim Durchfluss durch Niere und Blase Bakterien (wie z. B. Escherichia coli) an sich, die dann mit dem Urin ausgespült werden. Gerade für Frauen, die öfter an Blasenentzündungen leiden, eignet sich D-Mannose auch als Prophylaktikum.

Literatur/Quellen:
Domenici L., Monti M., Bracchi C., Giorgini M., Colagiovanni V., Muzii L., Benedetti Panici P. D-mannose. A promising support for acute urinary tract infections in women. A pilot study. Eur Rev Med Pharmacol Sci, 2016, 20 (13): 2920-2925), Pubmed Fintelmann & Weiss: Lehrbuch der Phytotherapie, Hippokrates Verlag, Stuttgart 2009 Kooperation Phytopharmaka, Bonn, Goldrute (Solidago) Arzneipflanzenlexikon,www.arzneipflanzenlexikon.de, abgerufen 18.04.2019 Kranjčec B., Papeš D., Altarac S. D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World J Urol. 2014 Feb;32(1):79-84, Pubmed Wikipedia, Methionin Medizinische Verwendung, www.wikipedia.org/wiki/methionin, abgerufen 16.04.2019

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